Der fehlende Reiz: anhaltende G-Kraft

Ein Rig kann rütteln und sich neigen, aber nur Gurte können über mehrere Sekunden hinweg Gegendruck erzeugen. Ein aktiver Gurtstraffer zieht den Renngurt beim Bremsen an und lockert ihn beim Beschleunigen, sodass dein Körper die Verzögerungskurve wie in einem echten Auto spürt – deshalb gilt die Gurtstraffung als eines der überzeugendsten verfügbaren Motion-Upgrades.

So lässt sich der QS-BT1 in dein Rig integrieren

Der Qubic System QS-BT1 arbeitet völlig eigenständig an einem statischen Aluminiumprofil-Cockpit oder auf Qubic System Plattformen und Seat Movern. Er benötigt einen Schalensitz mit Gurtdurchführungen auf Schulterhöhe und einen Renngurt – die Sparco Competition H-3 steel seat belts sind eine passende Wahl – und lässt sich mit dem QS-H13 seat mover mithilfe der mitgelieferten Halterungen ideal kombinieren. Als Software wird ausschließlich QubicManager unterstützt – SimHub und SimTools werden nicht unterstützt. Die vollständigen Anforderungen findest du auf der Produktseite.

Häufig gestellte Fragen

Was macht ein Gurtstraffer?

Er strafft den Gurt synchron mit den Telemetriedaten: Bremse stark und der QS-BT1 drückt dich genauso in den Sitz, wie es die Verzögerungskräfte in einem echten Auto tun würden. Anhaltende G-Kräfte sind das einzige Fahrgefühl, das statische Rigs nicht simulieren können – die Gurtspannung erzeugt davon die derzeit überzeugendste Illusion.

Brauche ich zuerst einen Renngurt und einen speziellen Sitz?

Ja – der Gurtstraffer funktioniert mit einem echten Mehrpunktgurt wie dem Sparco Competition H-3, der durch die Gurtdurchführungen in der Rückenlehne eines Sitzes geführt wird. Die Rennschalen aus unserer Sitzkollektion sind genau dafür ausgelegt.

Ist ein Gurtstraffer ohne Motion-Plattform sinnvoll?

Absolut – bei einem statischen Rig bringt es pro investiertem Euro oft den größten Immersionssprung, weil deinem Körper beim Bremsen vor allem die G-Kräfte fehlen. Mit einer Motion-Plattform wird das Gesamtbild dann komplett: Die Plattform übernimmt Rotationen und Fahrbahntexturen, die Gurte vermitteln die anhaltende Verzögerung.

Welche Rennsimulationen unterstützen die Gurtstraffung?

Dasselbe breite Einsatzspektrum wie bei Motion-Systemen: Alle wichtigen PC-Simulationen – iRacing, Assetto Corsa und ACC, rFactor 2, Automobilista 2 sowie Rallye-Titel – stellen die Telemetriedaten bereit, die von der Software des Herstellers ausgelesen und über spielspezifische Profile in Gurtkraft umgesetzt werden. Nur für PC (Windows).